Große Ehrung und Spendenübergabe bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dittlofrod/Körnbach
Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dittlofrod/Körnbach begann in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Aktion: Der „Dittlofröder Nikolaus“ Lothar Mihm, seit über 40 Jahren bekannt für seine Kindernikolausaktion, erschien im festlichen Nikolausgewand – begleitet von Knecht Rupprecht, dargestellt von Winfried Galler. Anlass war die traditionelle Spendenübergabe an die „Hünfelder Sorgenkinder“, die Mihm seit Jahrzehnten unterstützt.


Auch in der vergangenen Weihnachtszeit war Mihm unermüdlich unterwegs und sammelte bei zahlreichen Veranstaltungen Spenden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 3.054,71 Euro kamen zusammen und wurden im Rahmen der Versammlung an Frau Petra Richter-Rehberg und Frau Karin Grosch vom Vorstand der „Hünfelder Sorgenkinder“ übergeben. Damit überschritt die Gesamtsumme der in über 40 Jahren gesammelten Spenden die beeindruckende Marke von 50.000 Euro. Fast 40 hilfsbedürftige Familien im Altkreis Hünfeld profitieren von dieser Aktion, die Kindern und Familien hilft, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Doch die Spendenübergabe war nicht die einzige Überraschung des Abends: Für sein jahrzehntelanges, selbstloses Engagement wurde Lothar Mihm von Stadträtin Grosch im Namen der Stadt Hünfeld mit der St.-Ulrich-Plakette ausgezeichnet. In der Laudatio durch Stadträtin von Hünfeld, Frau Grosch, wurde hervorgehoben, dass Mihm mit seinem Einsatz Werte wie Verantwortung und Nächstenliebe verkörpert und über Jahrzehnte hinweg Freude und konkrete Hilfe für Kinder mit Handicap und deren Familien ermöglicht hat. Die St.-Ulrich-Plakette steht für herausragendes ehrenamtliches Engagement und wird Menschen verliehen, die sich in außergewöhnlicher Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Seit 1984 ist Lothar Mihm jedes Jahr zur Weihnachtszeit unterwegs – von Petersberg bis Hersfeld –, um Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und Spenden für die Sorgenkinder zu sammeln. Sein Engagement verdient höchsten Respekt und wurde an diesem Abend gebührend gewürdigt.


